Sauvignon Blanc für Feinschmecker am Sonntag, 27.07.2014 um 11.30 Uhr

An einem Frühsommertag im Mai, saß ich in traumhafter Kulisse, mit der wunderbaren Gelassenheit einer frisch gebackenen Oma in Neuleiningen. (Am Vortag kam gesund und munter unser 3. Enkelsohn zur Welt.)

Mir gegenüber Frau Jentzer, eine außergewöhnliche Frau, die nie daran dachte Gastronomin zu werden. Eine Patronin, die dem Gemäuer der Alten Pfarrey Leben einhaucht, die mit viel Liebe und Großzügigkeit das Restaurant leitet.  Als wir uns Jahre vorher kennen lernten, spürten wir sofort, dass uns etwas verbindet. Und tatsächlich, wir kochen beide auf dem gleichen Herd.

Ganz beiläufig lässt Sie ein Sternemenü auftragen, während wir uns eigentlich getroffen haben um ein gemeinsames Event zu besprechen.  Meine Idee war es, sich mit nur einer Rebsorte und deren Spielart zu beschäftigen: Dem Sauvignon Blanc. Ganz international, der französischen Stilrichtung, einen Neuseeländer dazu zu nehmen, natürlich soll auch ein deutscher Wein dabei sein.

Frau Jentzer war da anderer Meinung: „Nur Sauvignon Blanc, ja. Unsere Gäste lieben den Wein der Region. Lassen Sie uns dabei bleiben. Wir kochen ein schönes Menü zu ihren Weinen.“ Natürlich hat mich das gefreut und ich stimmte ihr gerne zu.

Trotzdem lass ich es mir nicht nehmen Ihnen zusätzlich zwei  Weine vorzustellen, die Kultstatus erreicht haben, zwei Klassiker in Sachen Sauvignon Blanc. Weine die mein Mann und ich in den 90er auf einer Party kennen gelernt haben, die für zwei große Stilrichtungen stehen.

Lassen Sie sich ein, auf das Erlebnis die Vielfalt im Detail zu erleben. Gehen Sie nach Hause mit dem Gefühl über eine Rebsorte,  einen Wein ein bisschen Bescheid zu wissen. Lernen Sie ein Restaurant kennen und genießen Sie die Atmosphäre dieses  bezaubernden Ortes. Lassen Sie sich verwöhnen.

Hier der Link zur Alten Pfarrey und zu dem Menü:

http://www.altepfarrey.de/Interessantes

Es ist praktisch wenn die Anmeldung über das Restaurant laufen, lassen Sie mich aber trotzdem wissen, dass Sie kommen (ich bin fast nicht neugierig).

Herzliche Grüße

 

Anne Winterling